Hydraulikzylinder Hydraulikaggregate von HPS
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   Einbauhinweise zu A10VSO und A10VO Axialkolbenpumpe
Bild 1

Die Einbaulage ist beliebig.
Das Axialkolbenpumpengehäuse muss bei Inbetriebnahme und während des Betriebes mit Druckflüssigkeit gefüllt sein. Um günstige Geräuschwerte zu erzielen, sind alle Verbindungsleitungen (Saug-, Druck-, Leckölanschlüsse) über elastische Elemente vom Behälter abzukoppeln. Ein Rückschlagventil in der Leckölleitung ist zu vermeiden.


1. Senkrechte Einbaulage (Wellenende nach oben)

Folgende Einbau-Situationen sind zu berücksichtigen:

1.1. Anordnung im Tank
Vor Einbau Axialkolbenpumpengehäuse in horizontaler Lage füllen.

a) Wenn minimaler Flüssigkeitsspiegel gleich oder oberhalb der Axialkolbenpumpenanflanschfläche:
Anschluß “L” verschlossen, "L1" und “S” offen; L1 verrohrt und Empfehlung S mit Saugrohr (vgl. Bild 1).

b) Wenn minimaler Flüssigkeitsspiegel unterhalb der Axialkolbenpumpenanflanschfläche:
Anschluß “L1” und “S” gemäß Bild 2 verrohren. Bedingungen entsprechend Punkt 1.2.1 "L" verschlossen.

Bild 2

1.2. Anordnung außerhalb des Tanks
Vor Einbau Pumpengehäuse in horizontaler Lage füllen. Übertankaufbau gemäß Bild 2.

Grenzbedingung:
1.2.1. Minimaler Pumpeneingangsdruck pabs min = 0,8 bar unter statischer und dynamischer Belastung.

Hinweis: Übertankaufbau möglichst vermeiden, wenn niedriger Geräuschpegel gefordert.

Die zulässige Saughöhe h ergibt sich aus dem Gesamtdruckverlust,darf jedoch nicht größer als hmax = 800 mm sein (Eintauchtiefe ht min= 200 mm).

Gesamtdruckverlust ∆pGes = ∆p1 + ∆p2 + ∆p3 ≤ (1 – pabs min) = 0,2 bar

∆p1: Druckverlust im Rohr durch Beschleunigung der Flüssigkeitssäule

∆p1 =

ρ •  l  • dv

• 10–5 (bar)

dt

ρ=Dichte (kg/m3)
l=Rohrlänge (m)
dv/dt=Sauggeschwindigkeitsänderung (m/s2)

∆p2: Druckverlust durch geodät. Höhenunterschied
∆p2 = h •  ρ •  g •  10–5 (bar)
h=Höhe (m)
ρ=Dichte (kg/m3)
g=Fallbeschl. = 9,81 m/s2

∆p3:  Leitungsdruckverlust (Krümmer etc.)

Bild 3

2. Waagrechte Einbaulage
Der Einbau ist so vorzunehmen, daß der Anschluß "L" oder "L1"nach oben zu liegen kommt.

2.1. Anordnung im Tank

a) Wenn minimaler Flüssigkeitsspiegel oberhalb der Pumpenoberkante:
Anschluß “L1” verschlossen, "L" und “S” offen; L verrohrt und Empfehlung S mit Saugrohr (vgl. Bild 3)

b) Wenn minimaler Flüssigkeitsspiegel gleich oder unterhalb derPumpenoberkante:
Anschluß "L" und evtl. "S" gem. Bild 4 verrohren, "L1" verschlossen. Bedingungen entsprechend 1.2.1.

2.2. Anordnung außerhalb des Tanks
Vor Inbetriebnahme Pumpengehäuse füllen.
Anschluß "S" und der höchst gelegene Leckölanschluß "L" oder "L1"verrohren.

a) Übertankaufbau gem. Bild 4.Bedingungen entsprechend Punkt 1.2.1.

b) UntertanklageAnschluß "L1" und “S” gemäß Bild 5 verrohren, "L" verschlossen.

Bild 4
Bild 5
Bild 4
Bild 5